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GOLDEN 3-28 BJ 2010 TOP ZUSTAND 95-115 KG

Der Golden 3 besitzt, wie kein anderer seiner Vorgänger, die Charakteristik, durch sein gedämpftes Verhalten im Rollen und Nicken viel Ruhe und Sicherheit bei unruhiger Luft zu vermitteln. Er ist deutlich flacher zu drehen und wird dadurch zum Korkenknaller in der Thermik.
Natürlich wurde wieder auf ein leichtes Gesamtgewicht geachtet, das dem Piloten am Boden und in der Luft nur Vorteile verschafft.

Gradient hat diese Leichttechnologie mittlerweile zum Perfektionismus im Gleitschirmbau getrieben.
Wie kein anderer Hersteller erreicht Gradient eine harmonische Kombination aus Sicherheit, Performance und Langlebigkeit des Schirmes.
Über Geschmack lässt sich streiten, jedoch die fünf farbenfreudigen Segelkombinationen und eine custom-sail Möglichkeit bieten für jeden Geschmack eine perfekte Lösung.

Bei einem DHV 1-2er ist es wichtig, dass sich gutmütiges Verhalten mit entsprechender Leistung die Balance hält.
Das Wichtigste bei einem Schirm dieser Einstufung ist, ihn auch ohne „aktives Fliegen“ sicher beherrschen zu können. Die Kappe darf auf keinen Fall klappanfällig sein, und sollte es doch zu einem Klapper kommen, darf der Schirm nicht schnell abdrehen und muss unmittelbar wieder in den Normalflugzustand übergehen. Der Klapper muss sich schnell und sanft öffnen, ohne dabei zu überschießen. Ein gutes Start- und Bodenhandling ist für einen 1-2er eine Selbstverständlichkeit. Es gibt eine Vielzahl an Komponenten und nur deren optimale Kombination ergibt ein gutes Resultat.
Das Wichtigste in der Schirmentwicklung ist das Testen, und da haben unsere Testpiloten, allen voran Ondrej Dupal, einen hervorragenden Job geleistet.

Flugeigenschaften
Der Golden 3 erweist sich als treuer Gefährte auf dem Weg vom Anfänger zu einem selbstständigen Intermediatepiloten.
Er zeigt ein gutes Start- und Bodenhandling und sucht in der Aufziehphase selbstständig die Mitte. Als LTF geprüfter 1-2er Schirm verlangt er ein deutlich aktiveres Handling als der LTF 1er Bright 3.

Konstruktion
Wie alle GRADIENT Schirme verfügt auch der Golden 3 über das Leinenkonzept mit progressivem Leinendurchmesser. Der Golden 3 verfügt in der Galerieebene, wie auch der Aspen 3 und der Montana über Dyneema- Leinen.
Auch die Kappe ist wieder, so wie bei allen GRADIENT Schirmen im Vergleich zu anderen vergleichbaren Modellen leichter. Der Grund dafür liegt im erfolgreichen Tuch- Mix- Konzept, welches bereits seit Jahren erfolgreich angewendet wird.

 

 Wie lässt sich der GOLDEN 3 besten beschreiben?

Der Golden 3 ist im Vergleich zum Golden 2 stabiler, d. h. nick- und rollstabiler, dadurch weniger anspruchsvoll zu Fliegen, aber trotzdem schneller und leistungsstärker.
Er hat keine Neigung zu einer stabilen Steilspirale und läßt sich wunderbar flach in der Thermik drehen und nimmt dadurch jedes Steigen sehr effektiv mit.

Der Flügel steht dank der neuen Software zur Spannungsberechnung noch sauberer und faltenfreier.
Die geklebten Lasteinleitungen, die sich schon beim BiGolden 2 und Aspen 3 bewährt haben und die längere Eintrittskante tragen auch zu diesem harmonischen Segelaufbau bei.

Kleine Details, wie z.B. die Wirbel in der Bremse und die schlankeren Baby A-Tragegurte erfreuen zusätzlich
Der eine oder andere fragt sich vielleicht, warum Gradient nicht auch einen reinen drei-Leiner baut.
Es wurde von Gradient viel Entwicklungs- und Testaufwand getrieben um das Potential der drei-Leiner mit den von Gradient realisierten drei-einhalb-Leinern zu vergleichen.
Das Ergebniss war, daß in dieser Klasse, welche überschaubare Reaktionen bei Klappern und anderen Kappenstörungen haben soll, ein reiner drei-Leiner nicht die von Gradient geforderten Eigenschaften bringen kann. Auch wird der Leistungszuwachs (durch Leinenreduktion) wieder aufgehoben durch die Notwendigkeit dickere Profile zu verwenden, so daß das bewährte drei-einhalb-Leinensystem in den Bereichen Sicherheit und Leistung die Nase vorn hat.
Der einzige Nachteil ist der höhere Aufwand in der Produktion!



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